Wir haben es geschafft! Gestern früh früh morgens sind wir in Horta auf Faial auf den Azoren angekommen. Hier der Bericht und einige Bilder!
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(SA 25.04.09 // ch) Hurry up and wait geht es los über den Atlantik.
Samstag Morgen muss erst noch die Ankerkette geputzt werden, dann das Modem zurückgeben und Jördis Tauchgang abgesagt werden, bevor wir die Brücke am Sint Maarten Yacht Club zum letzten Mal passieren und noch mal einmal in der Bucht baden gehen können. Dann sind wir auf und davon.
Zum Sonnenuntergang haben wir dann auch schon St. Maarten und Anguilla hinter uns gelassen. Nun wartet mindestens 14 Tage offene See auf uns. Das Wetter ist immer noch wie immer: sonnigwarm, Wind aus Osten mit knapp um die 20 Knoten. Unser Kurs ist hoch am Wind und die Leekojen somit heiß begehrt.
(SO 26.04.09 // ch) Wache Essen Schlafen, Schlafen Essen Wache eindeutig das Motto für unsere ersten 48 Stunden auf See. Zu mehr sind die meisten von uns nicht wirklich in der Lage, zum Glück kocht Manfred für uns und alle anderen Dinge beschränken sich auch auf ein Minimum. Nur die Wachzeiten werden strikt und streng eingehalten. Wir haben drei Wachen, jeweils mit zwei Personen besetzt. Der Skipper ist wachfrei. Die Wachzeit ist während der Nacht drei Stunden, tagsüber vier Stunden, meistens wechseln wir uns alle halbe Stunde während der Wache mit dem Steuern ab, so dass der Zweite keinen Grund findet einzuschlafen.
(MO 27.04.09 // ch) Die Maschine und die Schräglage vertragen sich nicht sind Manfreds Worte, von denen ich geweckt werde. Bevor er aber dazu kommt, sich den Generator anzugucken, reisst morgens um 8:13 das Fockfall. Na großartig. Zum Glück haben Thomas und Manfred beide Probleme relativ bald behoben und wir können in unseren alten Trott verfallen. Wind, Sonne und Barometer sind beständig.
(DI 28.04.09 // ch) Duschtag langsam gewöhnen wir uns an das Schaukeln auch wenn alle bis auf Thomas und der Skipper vor und nach der Wache doch noch die meiste Zeit in den Kojen verbringen. Nachmittags nimmt der Wind zum Glück soweit ab, dass auch die Welle weniger wird und wir auf dem Achterdeck duschen können. Zuerst wird mit Salzwasser einshamponiert und dann mit Süsswasser einmal nachgespült.
Um 18 Uhr funken wir das erste Mal mit Christoph von der Peter von Seestermuehe. Deren Position ist zwar etwas weiter östlich dafür sind sie aber noch nicht soweit nördlich wie wir. Ansonsten geht es ihnen ähnlich wie uns, die Mannschaft verbringt die meiste Zeit damit, sich an das Meer zu gewöhnen.
(MI 29.04.09 // ch) Reparieren was das Zeug hält Über Nacht haben wir noch gute Fahrt gemacht. Nun hat die Welle aber weiter abgenommen, der Wind langsam auch. Also wird vormittags Thomas in den Mast gewinscht, um das kaputte Fockfall neu einzufädeln. Danach wird dann noch das Spifall neu vernäht und so haben wir nachmittags genug Zeit für eine ordentliche Kaffeerunde mit frisch aufgeschäumter Milch. Leider machen wir immer weniger Fahrt, dabei müssen wir noch mindestens zwei bis drei Tage nach Norden segeln bevor der Wind angeblich auf Südwest dreht und wir Richtung Azoren abbiegen können. So wie es gerade aussieht, werden wir nicht zu Skippers Geburtstag in Horta ankommen.
(DO 30.04.09 // ch) Weiterhin Entspannung -Das Wetter ist weiterhin schön, weniger Wind und Welle aber viel Sonne, so dass wir viel an Deck sitzen können und die Seele baumeln lassen. Nachts wird es aber mittlerweile schon richtig kalt. Jördis, Holm und ich haben es mittlerweile auch raus, unsere roten Musto-Jacken und Hosen nicht mehr zu vertauschen, wenn wir uns im Dunkeln für die Wache anziehen. Ansonsten zieht immer mal wieder ein Frachter in gebührendem Abstand vorbei, andere Segelboote haben wir leider noch nicht gesehen.
(FR 01.05.09 // ch) Tag der Arbeit fängt mit einer Paarung von unglücklichen Umständen an: während an Deck noch aus- und dann wieder eingerefft wird, läuft unten die Toilette über. Immerhin ein Grund wieder an Deck zu Duschen, langsam wird das aber richtig, richtig kühl. Dann fällt das Frühstück auch noch schmäler aus, weil Käse und ein Teil vom Brot verdorben sind. Aber spätestens nachdem wir nach dem Segelwechsel dann etwas östlicher segeln können, ist auch das wieder vergessen. Nun warten wir sehendlichst darauf, nach Osten abbiegen zu können.
(SA 02.05.09 // ch) Eine Woche auf See und endlich dreht der Wind nach Osten. Gestern hatten wir Bermuda quer ab (wenn auch 150 Seemeilen entfernt), heute können wir endlich auf unseren Kurs Richtung Azoren abbiegen. Aber dennoch sind es 1500 Seemeilen bis dahin. Selbst wenn wir nun immer mit acht Knoten segeln, brauchen wir noch acht Tage.
An den Bordalltag haben wir uns gewöhnt, schlafen hauptsächlich nur noch nachts und tagsüber wird viel gelesen und gequatscht. Oder das neue Etmal auf der Karte eingetragen. Oder ein paar Gymnastikübungen gemacht. Oder an Bord geduscht. Oder eine Hose genäht. Ein Tag vergeht schneller als man denkt, lang sind nach wie vor noch die Nachtwachen.
(SO 03.05.09 // ch) Rendevouz im Nirgendwo Nachdem wir immer weiter nach Osten gesegelt sind, die PvS aber weiterhin nach Norden, haben wir beschlossen, uns mitten auf dem Atlantik zu treffen. Zudem fehlte es den anderen an Pfeffer und so haben wir einen kleinen Essensaustausch vereinbart. Um halb vier Uhr nachmittags war es dann endlich soweit: beide Boote schaukelten beigedreht nebeneinander über das große Blau dahin. Die PvS hat dann ihr Beiboot zu Wasser gelassen und uns die Austauschwaren herübergerudert. Das wurde natürlich mit jeder Menge Film- und Fotomaterial festgehalten. Wie krass ist das denn auch, zwei Segelboote treffen sich mitten auf dem Atlantik, 1500 Meilen entfernt von den Azoren.
Nun schaukeln wir in der Dünung dahin, der Wind hat leider stark nachgelassen, wir sind doch mitten in einem Hochdruckgebiet. Zudem geht unser Windanzeiger nicht mehr, da es mit der Kalibrierung nicht richtig geklappt hat. Im Zweifel müssen wir also heute Nacht mal wieder den Motor für ein paar Stunden anmachen schließlich ist das Rennen mit der PvS ja wieder neu entfacht und abgerechnet wird in Horta!
(MO 04.05.09 // ch) Badesegeln wie im Mittelmeer nur leider ohne Baden. Über Nacht mussten wir motoren, morgens ist dann endlich wieder genug Wind, so dass wir den Gennaker setzen können und wieder Fahrt in Richtung Ziel machen. Der Wind kommt also entspannt von hinten, die Sonne scheint, wären wir nicht auf dem Atlantik, wäre ein Bad ein Traum. Aber eigentlich wollen wir auch gar nicht ins kalte Wasser, in dem oft genug Gallionsquallen und heute sogar eine Schildkröte und ein Wal schwimmen. Beeindruckend.
Aber apropos Essen: unsere Versorgung ist gut, ausreichend und ausgewogen. Aber nicht so, dass man zunehmen könnte. Dafür endlich kein Alkohol mehr und auch nur ganz selten Schokolade. Morgens, für die die schon wach sind, beginnt der Tag mit einem Müsli, gegen halb zwölf gibt es dann Frühstück mit Ei. Gegen drei trinken wir einen Cappuccino mit Keks und um halb sechs gibt es Abendessen. Meistens eine Art Eintopf, wofür wir vorher Kartoffeln schälen müssen. Ab und zu gibt es auch Pasta. Aber Toni, mein Wachführer und ich, träumen schon nächtelang von Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat! Mhh, wann sind wir endlich in Horta??
(DI 05.05.09 // tf) Was man mit einem Blister so machen kann heute sind wir den zweiten Tag mit dem Blister / Gennaker / Spi gefahren. Kurz vorm dem richtigen Frühstück so gegen 11:00 haben wir den Blister dann zum Spi umgerüstet, heißt das wir ihn jetzt nicht mehr direkt am Bug fahren, sondern an einem langen Baum etwas seitlich vorm Schiff. Das bringt uns im Punkt Geschwindigkeit erstmal nichts, wir können allerdings tiefer vor dem Wind segeln und fahren damit direkter auf Horta zu. Horta ist heute noch gute 1100 sm entfernt. Morgen werden wir dann Bergfest feiern, dann haben wir die Hälfte der Strecke hinter uns.
Die Nächte sind inzwischen recht frisch und feucht, auf dem Deck schlägt viel Tau nieder. Deswegen haben wir jetzt eigentlich jede Nacht unser Ölzeug an. Noch sind nicht alle möglichen Kleidungsschichten angezogen, aber viel ist auch nicht mehr in der Tasche. Viel kälter darf es also nicht mehr werden, sonst müssen wir frieren.
(MI 06.05.09) Bergfest und die Lammkeule brutzelt. Heute haben wir die Hälfte der direkten Strecke (2200sm) zurückgelegt. Um genau 3:38 haben wir nur noch 1100 sm bis zum Ziel, jetzt gehts bergab. Wir können inzwischen auch direkt aufs Ziel, die Insel Fayal, fahren. Damit das noch schneller geht, haben wir heute Morgen gegen 0600 wieder den Spi gesetzt und sind damit den ganzen Tag (und die ganze Nacht) gefahren. Zum Abendbrot gab es dann Lammkeule, schön mit Knoffi gespickt, und dazu auch ein Glas Wein. Ein Glas meint hierbei wirklich 1 Glas pro Person, die Albatros fährt trocken über den Atlantik, was uns aber noch der ganzen Sauferei in der Karibik auch sehr gut tut. Das Glas hat trotzdem sehr gut geschmeckt. Am Abend gegen 2100 haben wir dann doch noch ein Manöver gefahren, die erste Halse der Reise. Auf der Albatros ist das immer ein ganz schöner Akt, hier mal kurz was dafür alles getan werden muss:
1.: Alle Mann an Deck
2.: Bergen des Spis vorbereiten, d.h. alle Schoten und das Fall klarieren. Der Blister hat gute 200m², da soll sich nichts verhaken oder ins Wasser fallen.
3. Bergen des Spis, 1 Person am Fall zum Fieren des Segels, 3 bis 4 Personen auf dem Vorschiff, den Spi aufs Deck ziehen, 1 Person an der Luvschot, 1 Person steuert
4. Spi vom Vorschiff ins Cockpit bringen.
5. Backstag abbauen und an den Mast bringen
6. Bulle lösen und abbauen(ein Tau, das verhindert, dass der Großbaum unkontrolliert in die Mitte des Bootes schwingt).
7. Eigentliche Halse, Großsegel in die Mitte des Schiffes holen (geht nur mit der Winsch), Kursänderung, Halse, Großsegel fieren.
8. Neues Backstag setzen
9. Bulle neu anbauen und ansetzen
10. Spi sortieren und mit Gummis versehen. Die Gummis sind ganz gewöhnliche Gummibänder, die mit Hilfe eines Eimers ohne Boden auf den Spi gezogen werden (ähnliches Prinzip wie beim Weihnachtsbaum einpacken). Die Gummis sollen verhindern, dass der Spi zu früh Wind fängt, sich aufbläht und dann nicht mehr bewegt werden kann. Wenn alles fertig ist, zieht man einfach an den Schoten und die Gummis platzen weg.
11. Spibaum auf der anderen Seite setzen. Die Albatros verfügt über mehrere Stage auf dem Vorschiff, so dass der Spibaum nicht einfach auf die andere Seite geschwungen werden kann, sondern am Mast hochgezogen werden muss. Dann müssen alle Leinen für den Spibaum neu eingefädelt werden (Topnant und Niederholer).
12. Spischoten neu einfädeln
13. Spi aufs Vorschiff verbringen, Schoten und Fall anschlagen
14. Spi setzen (2 Personen am Fall, 1 Person, die nur schaut, das sich der Spi beim hochziehen nicht verhakt, 1. Person Luvschot und Spibaumniederholer, 1 Person Leeschot, 1. Person steuert)
15. Großsegel und Spi genau trimmen
16. Schweiß abwischen und nen Schluck Tee trinken
Für diese ganze Aktion haben wir gestern Nacht ne gute Stunde gebraucht, wurden aber dann mit schöner Fahrt ca. 7 kt direkt Richtung Horta belohnt.
(DO 07.05.2009 // ch) Das Meer ist so leer Seit zwei Tagen haben wir keinen Frachter, geschweige denn Segler, keinen Wal, keine Gallionsquallen, keine Schildkröte, keine fliegenden Fische, keine abgerissenen Fischerbojen und keinen Fisch an der Angel gesehen. Einzig Delphine haben uns immer wieder besucht. Wir sind also wirklich ganz schön alleine auf diesem weiten Meer. Glücklicherweise haben wir aber zunehmenden Mond, sodass es die halbe Nacht lang fast taghell ist. Den Rest der Nacht versuchen wir dann immer in Tee und Bananen zu ertränken, damit wir schnell wieder in unsere Kojen schlüpfen können.
(FR 08.05.2009 // ch) Wetten dass – Heute haben wir unsere Wetten abgegeben, wann wir Horta erreichen werden. Damit meine Prognose in Erfüllung geht, müssen wir ab jetzt immer mit guten sieben Knoten fahren. Zum Glück ist heute auch gleich der erste Tag, wo wir sogar noch schneller sind. Daumendrücken, dass der Wind durchsteht ansonsten gehen uns wirklich bald die Bananen, das Toilettenpapier und viel schlimmer die Milch für den Cappuccino aus. Auch mit der Auswahl an Tee sieht es langsam schlecht aus. Wir trinken hier sicherlich pro Tag 10 Kannen weg, eigentlich ist immer jemand damit beschäftigt Teewasser aufzusetzen. Aber bei der nassen Kälte, die uns immer öfter überfällt, ist das auch die einzige Möglichkeit sich wieder aufzuwärmen, wenn man stundenlang draußen ist.
(SA 09.05.2009 // ch) Spi runter, Spi packen, Spi rauf das haben wir heute mehrmals gemacht. Und das Packen und Setzen braucht ja immer so seine Zeit. So war uns also auch wenig langweilig und gar nicht so schlimm, dass die Sonne nicht so schön schien wie gewohnt. Nur leider bringt uns das nicht schneller an unser Ziel. Und obwohl die Zeit extrem schnell vergeht, mir nie langweilig ist, freue ich mich doch schon sehr auf Land vor allem wohl wegen einer richtigen Dusche, Nachts durchschlafen und ganz viel Obstobstobst.
(SO 10.05.09 // tf) Skipper hat Geburtstag und das wird natürlich gefeiert. Zum Abendessen gabs ein weiteres Glas Rotwein. Dafür haben wir uns aber auch mächtig ins Zeug gelegt. Gestern um 18:00 Bordzeit haben wir erstmal mit Kuchen und Gesang gratuliert. Wir dachten: deutsche Schiff, deutsches Recht = deutsche Zeit. Und da wir immer noch Karibikzeit als Bordzeit haben sind es sechs Stunden Zeitverschiebung, macht also 18:00. Der Tag heute begann für mich um kurz nach 0 Uhr. Wache sollte eigentlich erst um 3:00 los gehen, aber um 0030 wurde der Spi wieder gesetzt. Endlich, den Tag davor hatten wir ziemlich lange motort und nun hatte der Wind wieder aufgefrischt. Nach ca. 40 min gings wieder in die Falle um gute 2 Stunden später wieder aufzustehen. Der Traum vom Durchschlafen befällt allmählich die ganze Mannschaft.
Der Wind stand heute den ganzen Tag schön durch, da macht das Steuern dann auch Spaß. Zum Kaffee gabs dann wieder Kuchen und anschließend haben wir Manfred zum König von St. Alba Trosania gekrönt. Hatten in den letzten Tagen schon immer wieder mal gebastelt und vor allem Sachen gesichert, so wurde aus der Müsilpackung mit Alufolie die Krone, das Zepter ist ein Schnorchel mit Fischköder dran, die Weltkugel haben wir aus ner Schot geknotet, der Mantel war ne rote Decke richtig schön mit weißem Kragen (Küchenrolle). Der Skipper mussten dann im Cockpit niederknien und auf die Bibel, in diesem Fall die Seemannsbibel Seemannschaft, schwören, dass er immer wieder sein Land besuchen kommt, die Mannschaft gut behandelt und sie mit Kaffee und Kuchen verköstigt. Wir (die Mannschaft) schworen Gefolgschaft, nicht über Bord zu fallen und immer brav Kartoffeln zu essen und sparsam mit dem Klopapier umzugehen. Das ganze wurde schön auf einer Urkunde festgehalten, die Charlotte in liebevoller Arbeit gemalt hatte und bei der wir fachkundig die Ränder abgeschmort hatten. Alles zusammen eine tolle Show und sehr unterhaltsam. Jetzt ist es sieben Uhr, Zeit für meinen Schönheitsschlaf, bin wieder von 0000 bis 0300 dran, Hundswache wie man sagt. Gähn.
(MO 11.05.09 // ch) I dont like Mondays Montag Morgende können auf dem Atlantik genauso furchtbar wie in Berlin sein: früh morgens ist uns der Spi genau in der Mitte aufgeplatzt und auseinander gerissen. Dann fing es später ordentlich an zu regnen und nun kam auch noch die Nachricht per Mail von Julia, dass es mit meinem Minijob erstmal doch nichts wird. Nun denn, dafür sind es nur noch 244 Meilen und vielleicht sind wir pünktlich zum Geburtstag von Toni am Mittwoch wieder an Land ansonsten müssen wir uns noch eine andere lustige Zeremonie überlegen
(DI 12.05.09 // ch Zäh wie Kaugummi ziehen sich die letzten Stunden. Glücklicherweise sind wir in den letzten Tagen ja ganz gut voran gekommen, mit im Schnitt 180 Meilen pro Tag und so sieht es so aus, als ob wir meinen gewetteten ETA (Estimatet Time of Arrival) heute Abend auch genau machen werden: Dennoch fühlt sich das Segeln mit nur sechs Knoten so an wie das Autofahren durch die Spielzone. Da waren die achteinhalb in den letzten Tag schon fast so wie mit neunzig über die Landstrasse brettern. Bis sich 30 Tonnen in Bewegung setzen, braucht es schon immer einen Moment, zudem müssen wir ja leider ohne Spi segeln, der ist so gerissen, dass nur ein Segelmacher auf den Azoren helfen kann.