(06.02.09 / ch) Seit vier Tagen sind wir nun wieder in St. Maarten und haben das Glück getroffen. Im wahrsten Sinne des Wortes wir sind auf der Shamrock, was auf irisch Glückklee bedeutet.
Nachdem wir den Eigner in Tortola getroffen haben und gleich ordentlich bei dem Ausfall der Maschine geholfen haben, hat er uns gefragt, ob wir auf dem Boot bleiben wollen und mit ihm die Regatta segeln. Klar wollen wir. Denn als Volunteer bei der Regatta mitzuhelfen, scheint uns nicht so attraktiv, da uns dort keiner wirklich will. Nunja, so sind wir also für die nächsten Tage auf einer J 120. Wir sind 12 Leute auf dem Boot. Das hört sich nach vielen Leuten an. Tatsächlich hat jeder seinen Job wenn auch mancher nur darin bestehen den Gennaker zu falten oder den Kurs anzusagen. Die Mannschaft ist total gemischt, viele kannten sich vorher nicht obwohl sie alle aus der gleichen Gegend in Amerika kommen. Zudem sind wir ganz sicher im Schnitt das älteste Boot, also was das Alter der Crewmitglieder anbelangt. Wenn Tom und ich nicht da wären, würde der Durchschnitt bestimmt zwanzig Jahre höher. Aber egal, wir racen, wir haben ne gute Zeit und jeden Abend gibt es Gin Tonic und Essen bis zum Umfallen (für umsonst). Vorgestern hat dann auch die Partyserie angefangen.
Die natürlich von Heineken und Rum gepägt ist. Aus diesem Grund endet der Bericht hier erstmal. Segelmäßig ist gerade auch nicht so viel zu sagen, es sind nicht so viele große Boote da aber heute war es verdammt windig und wir haben den ein oder andern Spinnaker fliegen sehen.