(15.03.09 // ch) Jaja, ich weiss, ihr seid alle total neidisch. Aber zum Thema „Neid auf das Leben in der Karibik“ komme ich noch mal zu sprechen.
Denn heute folgt erstmal ein kleiner Bericht von fast vier wirklichen Ferientagen – mit Strand und so. Naja, es hat auch geregnet und wir haben einige graue Wolken gesehen. Wie immer wenn wir mal an den Strand fahren. Seit knapp einer Woche sind wir wieder in Tortola, liegen in einer schönen Marina und verbringen die Tage mit Schiff aufräumen (ich erputze mir noch die Ehrenmedaille im Edelstahl polieren) und Insel angucken. Dank Tom, dem Eigner, haben wir einen 4Rad-Antriebswagen und können so super alles erkunden (es gibt wie auf jeder anständigen Insel nur drei richtige Straßen, alles andere ist Schotterpiste). Zwei Nachmittage lang haben wir Strände getestet – Wahnsinn. Leider ging nur meist die Sonne unter oder fing es an zu regnen wenn wir länger da waren…
Soviel von unseren Fahrten über die Insel. Die britischen Jungferninseln sind ja aber auch für ihren Inselreichtum bekannt. Also haben wir natürlich auch einen Ausflug zu drei der anderen Inseln unternommen. Mit der Shamrock sind wir mit Jennifer und Gary (die einzigen Zwei, die von der Regatta-Truppe aus St. Maarten noch übrig sind) in Tagestouren einmal nach Jost van Dyk und am anderen Tag nach Norman Island und Peter Island gesegelt. Wir sind jeweils nach dem Frühstück aufgebrochen, sind zwischen ein und zwei Stunden gesegelt und haben dann den Anker geworfen und den Tag genossen. Auf der Insel Jost van Dyk liegt in der White Bay die bestimmt weltberühmt Soggy Dollar Bar, die wir natürlich auch aufgesucht haben. Hintergrund dieses merkwürdigen Namens ist ganz einfach, dass man zu dieser Bar nicht mit seinem Dinghi vom Boot aus übersetzt sondern gefälligst schwimmt! Und wenn man schwimmt und Dollar in der Tasche oder im Bikini klemmen hat, sind diese natürlich nass. Früher wurden diese angeblich mit einer Wäscheklammer zum Trocknen über der Bar aufgehängt. Heutzutage kann man hier aber schon T-shirts, Caps und Muskelshirts kaufen. Noch viel bekannter ist die Bar aber für die Erfindung des Cocktails PAINKILLER. Dieser besteht aus Rum (na klar!), Kokusnusscreme, Ananas- und Orangensaft und verfeinert mit Muskatnuss. Und schmeckt wirklich großartig. Großartig ist aber auch der Strand an sich.
Auf Norman und Peter Island gibt es zwar auch Bars, aber keine weltberühmten! Also haben wir die Natur genossen und sind endlich mal geschnorchelt. Leider haben wir keine wasserdichte Kamera aber die Farbenpracht unter der Wasseroberfläche läßt sich eh nur schwer festhalten. Es war auf jeden Fall toll soviel im Wasser zu sein, Fische zu sehen, Muscheln zu sammeln und in Felsen hineinzutauchen.
Ich geh jetzt auch wieder zurück in meine VISA-Karten-Werbung in Herborn…. :'(
„Die Sonnenbrille hier nehm‘ ich!“ …. Schnikkk